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Brandschutzerziehung am Gerätehaus Ruppichteroth |
Wie auch schon in den vergangenen Jahren begrüßte die Mannschaft des Ausschusses der Brandschutzerziehung an einem sonnigen Samstag morgen die Vorschulkinder und Eltern, sowie die Erzieherinnen der örtlichen Kindertagesstätten und Kindergärten.
Wir freuten uns über eine insgesamt sehr hohe Besuchszahl, sowohl durch die Kinder, als auch besonders durch die Eltern. Insgesamt begleitete der Ausschuss heute fünf Gruppen durch mehrere Stationen.
Nach der einleitenden Begrüßung durch den Brandschutzbeauftragten der freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth, Kamerad Dietmar Happ, wurden die Anwesenden in zwei Gruppen gegliedert.
Die Vorschulkinder folgten Kamerad Jan Ketelsen in den Sozialtrakt des Gerätehauses. Dort erfolgte eine Simulation eines Anrufes bei der Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises, die einen Notruf entgegen nimmt und auf detaillierte Angaben, auch von Kindern, angewiesen ist. Hierfür übten die Kinder bereits in ihren Einrichtungen den richtigen Umgang und die Kommunikation, und lernten auch im Vorfeld kennen, welche Angaben von der Leitstelle benötigt werden, um schnell und effektiv die Hilfeleistung einleiten zu können.
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Im Anschluss hieran simulierten Kameraden eine Einsatzalarmierung. Hierfür liefen sie in die Umkleiden und zogen ihre Einsatzkleidung an, um im Anschluss das einsatzbereitete Löschfahrzeug zu besteigen und mit Blaulicht und Martinshorn das Feuerwehrgelände zu verlassen. Nach kurzer Runde kamen das Fahrzeug zurück und die Kameraden rüsteten sich zusätzlich mit Atemschutz aus, um auch hier den Kindern eventuelle Ängste zu nehmen und vielmehr zu erklären, warum dies alles eigentlich benötigt wird.
Parallel hierzu erklärte Kamerad Michael Pscholkowski den Eltern die unterschiedlichen Brandklassen und damit verbundenen Löschmittel. Auch wurde auf den richtigen Einsatz und die richtige Technik im Umgang mit dem Feuerlöscher als Erstbrandbekämpfungsmittel eingegangen. Die Eltern erhielten direkt im Anschluss die Möglichkeit, dass so erlernte Wissen auch in die Praxis umzusetzen, und vorgehaltene CO2-Übungsfeuerlöscher an einem Brandsimulator einzusetzen. Hierbei wurden weitere Tipps, sowie auch notwendige Korrekturen an die Besuchergruppe kommuniziert.
Auch wurde auf ein klassisches Fehlverhalten hingewiesen und demonstriert, was geschieht, wenn man Wasser in brennendes Fett schüttet.
Abschließend erhielten auch die Kinder die Möglichkeit ein "Feuer" zu löschen, und die stolzen Eltern die Möglichkeit ein paar Schnappschüsse zu machen.
Der Ausschuss der Brandschutzerziehung bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlichst für die rege Teilnahme aller Eingeladenen und das Engagement unserer Helfer. Wir wünschen den Kindern und Eltern für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute, und hoffen, dass es ihnen gefallen hat.
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