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Brandschutzerziehung am Gerätehaus Ruppichteroth |
Wie auch schon in den vergangenen Jahren begrüßte die Mannschaft des Ausschusses der Brandschutzerziehung an einem wetterbedingt durchwachsenen Samstagmorgen die Vorschulkinder und Eltern, sowie die Erzieherinnen der örtlichen Kindertagesstätten und Kindergärten aus Ruppichteroth, Schönenberg und Büchel.
Wir freuten uns über eine insgesamt sehr hohe Besuchszahl, sowohl durch die insgesamt 80 Kinder, als auch besonders durch die Eltern. Insgesamt begleitete der Ausschuss heute fünf Gruppen durch mehrere Stationen.
Nach der einleitenden Begrüßung durch den Brandschutzbeauftragten der freiwilligen Feuerwehr Ruppichteroth, Kamerad Michael Pscholkowski, wurden die Anwesenden in zwei Gruppen gegliedert.
Die Vorschulkinder folgten Kamerad Jan Ketelsen in den Sozialtrakt des Gerätehauses. Dort erfolgte eine Simulation eines Anrufes bei der Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises, die einen Notruf entgegen nimmt und auf detaillierte Angaben, auch von Kindern, angewiesen ist. Hierfür übten die Kinder bereits in ihren Einrichtungen den richtigen Umgang und die Kommunikation, und lernten auch im Vorfeld kennen, welche Angaben von der Leitstelle benötigt werden, um schnell und effektiv die Hilfeleistung einleiten zu können.
Im Anschluss hieran simulierten Kameraden eine Einsatzalarmierung. Hierfür liefen sie in die Umkleiden und zogen ihre Einsatzkleidung an, um im Anschluss das einsatzbereitete Löschfahrzeug zu besteigen und mit Blaulicht und Martinshorn das Feuerwehrgelände zu verlassen. Nach kurzer Runde kam das Fahrzeug zurück und die Kameraden rüsteten sich vor den Augen der Kinder zusätzlich mit Atemschutz aus, um auch hier den Kindern eventuelle Ängste zu nehmen und vielmehr zu erklären, warum dies alles eigentlich benötigt wird.
Parallel hierzu erklärte Kamerad Michael Pscholkowski den Eltern die unterschiedlichen Brandklassen und damit verbundenen Löschmittel. Auch wurde auf den richtigen Einsatz und die richtige Technik im Umgang mit dem Feuerlöscher als Erstbrandbekämpfungsmittel eingegangen. Die Eltern erhielten direkt im Anschluss die Möglichkeit, dass so erlernte Wissen auch in die Praxis umzusetzen, und vorgehaltene CO2-Übungsfeuerlöscher an einem Brandsimulator einzusetzen. Hierbei wurden weitere Tipps, sowie auch notwendige Korrekturen an die Besuchergruppe weitergegeben.
Darüber hinaus wurden auch Infos zu Rauchmeldern und unterschiedlichen Typen weitergegeben. Die vermittelten Informationen konnten die Eltern auch als Flyer, bereitgestellt durch ein örtliches Versicherungsbüro, mitnehmen.
Auch wurde auf ein klassisches Fehlverhalten hingewiesen und demonstriert, was geschieht, wenn man Wasser in brennendes Fett schüttet.
Abschließend erhielten auch die Kinder die Möglichkeit ein "Feuer" zu löschen und im Anschluss eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme in Händen zu halten.
Wie in den vergangenen Jahren engagierte sich die Freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth auch für die Aktion des Paulinchen e.V., der brandverletzten Kindern und den Familien finanzielle Unterstützung anbietet. Die Spendendose wurden von den Eltern und Kameraden gefüllt, der erfreuliche Erlös in Höhe von EUR 112,00 wurde bereits an den Verein überwiesen.Vielen Dank.
Der Ausschuss der Brandschutzerziehung bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlichst für die rege Teilnahme aller Eingeladenen und das Engagement unserer Helfer. Wir wünschen den Kindern und Eltern für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute, und hoffen, dass es ihnen gefallen hat.
Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt von Frau Gabriele Fuchs aus dem Kindergarten in Büchel.
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