09.11.2008 - Gemeinschaftsübung mit DLRG

Gemeinschaftsübung der DLRG - Ortsgruppe Ruppichteroth e.V. und des Löschzuges Ruppichteroth

Beginn: 09.00 Uhr   Ende: 12:00 Uhr   Teilnehmer: etwa 40 Personen

Zum heutigen Sonntag lud das Organisationsteam die Übungsteilnehmer zunächst zum gemeinsamen Frühstück ein.
Hierfür traf man sich bereits gegen 08.00 Uhr morgens, um frischen Kaffee aufzusetzen, frisches Rührei mit Speck zuzubereiten und den Raum soweit herzurichten, dass man den Sonntag gemütlich beginnen konnte.

 

Bereits während des Frühstücks unterrichtete Siegmar Bröhl alle Anwesenden über das heutige Vormittagprogramm, und vermittelte über Videos die Besonderheiten und Gefahren einer Fettexplosion, sowie eines Flash-Overs.

 

Frisch gestärkt teilte sich die zahlreiche Teilnehmerschaft in 3 Gruppen ein, wobei darauf geachtet wurde, dass in jeder Gruppe auch das Verhältnis DLRG- und Feuerwehrangehöriger gleich war. 

Im Rotationsprinzip fand sich jede Gruppe an jeder aufgebauten Station wieder:

 

1. Station


Erste Hilfe, Reanimation,
Verwendung mobiler Defribilator 

 

 

2. Station


Erstversorgung von Verunfallten,
Bergung und Betreuung,
Anlegen von Wundverbänden

 

3. Station


Handhabung und Vorteile von Hohlstrahlrohren,
Vorgehen beim Innenangriff

Nachdem alle Gruppen die Stationen durchliefen, erfolgte eine gemeinsame Fahrt ins Gewerbegebiet Ruppichteroth.
An dieser Stelle wurde ein Palettenbrand verursacht, an welchem die Mitglieder des DLRG den Löschangriff über Hohlstrahlrohre praktisch vornahmen und die Wirkungsweise deutlich wurde.

 

Zum Abschluss erfolgte der Test einer Fettexplosion, über dessen Ergebnis alle Teilnehmer überrascht, sowie beeindruckt waren:
Ein Behältnis mit 1 Liter Pflanzenöl wurde bis zum Flammpunkt erhitzt, bedeutet bis zu dem Moment der Selbstentzündung, und im Anschluss ca. 0,2 Liter Wasser hineingeschüttet. Das Wasser verdampfte explosionsartig und das bis dahin kleine Feuer im Behälter weitete sich zu einer etwa 7m hohen Stichflamme aus, die Hitze war in etwa 5m Entfernung noch gut spürbar.

Die selbstgebaute Konstruktion lässt eine Fernsteuerung des Prozesses zu, ferner wurde der Gefahrenbereich ausreichend gesichert.
Wir bitten Sie daher in aller Form dies nicht nachzumachen!! 

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlichen bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme bedanken, und wünschen uns, dass die Gemeinschaftsübung auch in diesem Jahr allen wieder viel Spaß bereitet hat.