| 08.11.2009 - Gemeinschaftsübung |
Am Sonntag, dem 08.11.2009, trafen sich die aktiven Kräfte des Löschzuges Ruppichteroth zusammen mit der Rettungshundestaffel der Johanniter - Königswinter. Bei 4°C Außentemperatur und Nebel ging es gemeinschaftlich in das Forstgebiet oberhalb Krahwinkels, in welchem die Rettungskräfte folgendes Übungsszenario vorfanden: - insgesamt 8 vermisste Personen im Wald, eine davon eingeklemmt. Nachdem eine mobile Einsatzleitstelle errichtet wurde, bauten die Johanniter GPS-fähige EDV-Technik auf und verschafften sich über mitgebrachtes Kartenmaterial einen Überblick über das Gebiet und die örtlichen Gegebenheiten. Aufgrund dieser Informationen wurde das Suchgebiet durch die Johanniter in drei, einzelne Suchparzellen eingeschränkt, mitgebrachte GPS-Geräte mit den Daten versorgt und die Hundeführer mit ihren Hunden beauftragt diese Areale abzusuchen.
Zum einen wurden Jugendfeuerwehrangehörige als vermisste Personen in einem gerodeten Gebiet platziert, ferner in einem sehr dichten, schwer begehbaren Fichtenforst. Weitere Personen wurden an einen Steilhang in Position gebracht, und mussten nach ihrer Entdeckung durch die Suchhunde durch die Feuerwehrkräfte mittels Vornahme der Schleifkorbtrage aus ihrer Situation befreit werden. Bereits auf dem Weg zum ersten Suchgebiet fanden die Kräfte am Wegesrand eine zwischen 20m langen Baumstämmen eingeklemmte Person, dargestellt durch eine Puppe. - Vornahme des Greifzuges zur Entlastung des Patienten, sowie zur Eigensicherung und Sicherung gegen Abrutschen
Insgesamt wurden weit über 250.000 m² durch die Rettungshundestaffel abgesucht, die mit insgesamt 7 Hunden vor Ort war. Die in dieser Übung gemachten Erfahrungen sollen schon in nächster Zukunft in Ablaufplänen und eventueller Neubeschaffung von Technik Berücksichtigung finden, um dann eine zügigere Abwicklung eines solchen, möglichen Einsatzauftrages zu ermöglichen.
Die freiwillige Feuerwehr Ruppichteroth freut sich die Rettungshundestaffel auch im kommenden Jahr gegebenenfalls bei einer Gemeinschaftsübung zu begrüßen und die weitere Zusammenarbeit zu festigen.
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